oxalsäure behandlung

heute war es endlich so weit, ich habe mich an die varroa behandlung mit der oxalsäure gemacht. wir hatten hierzu im imkerkurs anfang dezember extra noch einen termin. dabei wurde erneut das komplette behandlungskonzept durchgegangen. bei der oxalsäure gibt es zwei wichtige punkte. der eine ist die brutfreiheit der andere sind die temperaturen. im gegensatz zur ameisensäure wirkt die oxalsäure nicht in die verdeckelte brut. die behandlung wirkt am besten bei einer aussentemperatur von -5° bis +5°. bei solchen temperaturen sitzen die bienen eng in der wintertraube.

in diesem jahr hatten wir solche bedingungen erst einmal, allerdings waren wir da von brutfreiheit noch weit entfernt. wie auf dem bild zu sehen ist, war eine geschlossenen wintertraube leider nicht vorhanden. die temperaturen lagen morgens um 9 uhr bereits bei +8°. länger warten wollte ich nicht, da die völker ab der wintersonnwende oft schon wieder die bruttätigkeit aufnehmen. wie vorgegeben bekam ein starkes volk 50ml, ein mittleres volk 40ml und ein schwächers volk 30ml. bei lediglich vier völkern war das ganze schnell erledigt.

als nächstes werde ich so um den 10. januar die varroa windel einschieben um den natürlichen milbenfall zu kontrollieren.