Zweiter Brutraum

„Es gibt kein zu früh, nur zu spät“, mit diesem Satz beschreibt Dr. Liebig die Zeit den zweiten Brutraum aufzusetzen. Den Zeitpunkt bestimmt die Salweide, sobald diese blüht wird der Brutraum erweitert, um dem Volk den nötigen Platz zur Entwicklung zu geben. Die Salweide zeigte ihre Blüten in diesem Jahr am 17. März.  Bei einer Kontrolle einige Tage vorher war noch keine Brut in den Völkern vorhanden, somit konnte ich mir etwas Zeit lassen. Heute war es soweit, dabei habe ich die Völker durchgesehen, die Volksstärke ermittelt, Futter kontrolliert, nach Brut geschaut und am Ende den zweiten Brutraum aufgesetzt.

Um die Volksstärke bestimmen zu können habe ich mir die Methode der Liebefelder Schätzmethode angeeignet. Aus meiner Sicht eine gute und einfache Möglichkeit, es ist lediglich etwas Übung von Nöten. Es hat sich bestätigt das zwei Völker normal sind und eins ein Schwächling. Keines der Völker gehört zu den starken mit mehr als 10 000 Bienen. Die Völker 2 und 4 haben jeweils ca. 5000 Bienen und Volk 3 nur etwa 2500. Eigentlich ein Sannierungsfall, ich bin mir nur noch nicht sicher ob ich diesen auf ein anderes Volk über ein Absperrgitter aufsetzen werde oder einfach weiter „normal“ entwickeln lasse.

Mal sehen was im Imkerverein drüber gesprochen wird. Ausreichend Futter und Brut war bei alle Völkern vorhanden. Leider ist nicht genug Futter vorhanden um eine komplette Futterrandwabe rauszunehmen für die Ableger. Ich muss im kommenden Herbst mehr Futter geben!

Da es in den nächsten Tagen eigentlich keinen Frost mehr geben soll und die Wetterprognose gut aussieht, habe ich auch gleich noch die Mäusegitter entfernt.