Bastelarbeiten

Die Wintermonate eigenen sich hervorragend das vorhanden Beutenmaterial kritisch anzuschauen. Es sind immer Reparaturen notwendig und neue Dinge können angegangen werden.
In meinem Fall habe ich mich zunächst meiner 3er Ablegerböden angenommen. Diese haben für mich nicht funktioniert. Auf der einen Seite habe ich keine vernünftigen Ableger bekommen, was natürlich verschiedene Gründe hatte welche nicht grundsätzlich technischer Natur waren. Grundsätzlich war mir aber der Platz zu klein um vernünftig arbeiten zu können. Deshalb habe ich mich entschieden diese in 2er Ablegerböden umzuarbeiten. Gleichzeitig habe ich auch noch eine kleine Fluglochrosette angebracht um es einfacher für den Transport zu haben. Dazu habe ich noch neue Trennschiede gemacht die beide Räume dicht abtrennen. Ich denke ich werde noch einen dritten Ablegerboden machen, das sollte dann für die nächsten beiden Jahre reichen.

Ein anderes Thema welches ich immer wieder im Kopf habe ist eine Stockwaage. Im vergangenen Jahr habe ich mit einer Kofferwaage gearbeitet. Über das Hebelgesetzt lässt sich dann sehr einfach das Gewicht der Beute bestimmen. Ein erfahrener Imker „lupft“ die Beuten hinten kurz an und  schätzt so die vorhandene Futtermenge ab. Als Anfänger geht das nicht, es fehlt einem das Gefühl dafür.
Lösungen gibt es viele auf dem Markt, von sehr einfach bis Hightech mit UMTS Unterstützung. Für den Anfang reicht mir eine mechanischen Personenwaage und eine Holzkiste und fertig ist die Stockwaage. Dazu verwende ich noch eine kleine Gewichtsapp auf meinem Handy um mir wöchentlich die Daten zuspeichern, dadurch kann ich sofort sehen wie sich das Gewicht entwickelt. Das ganze werde ich auch nur an meinem Bienenstand am Haus einsetzen wobei nur ein Volk gemessen wird. Es ist daher weiter unabdingbar die anderen Völker regelmäßig zu kontrollieren.