fazit 2015

grundsätzlich muss ich sagen, war ich mit dem jahr 2015 im großen und ganzen zufrieden. allerdings habe ich bereits vor dem winter eines meiner wichtigsten ziele verfehlt, da lediglich 4 völker eingewintert wurden. den das ziel war 1 wirtschaftsvolk und 4 ableger zu haben. doch leider habe ich durch die drohnenbrut einen ableger verloren. bei einer so geringen anzahl von völkern, ein verlust von 20% (!). das einzig positive an der aktion war, dadurch konnte ich einem schwachen ableger einige bienen zuführen. sollten ich im frühjahr mit diesen 4 völker an den start gehen, war es auf alle fälle doch noch ein erfolgreiches jahr.

was die technik betrifft, habe ich einiges angeschafft oder selber gebaut. die anschaffungen gingen ins geld über den daumen ca. 700€. für meine planung 2016 kommen nochmal einige kosten auf mich zu (zargen, rähmchen, honigschlueder, hobbok …) darauf werde ich aber gesondert eingehen. einige dinge habe ich selber gemacht und war mit dem ergebnis eigentlich zufrieden. inzwischen habe ich kleinere anpassungen vorgenommen, somit werden die arbeiten etwas leichter von der hand gehen ohne die funktion zu beeinträchtigen.

was das theoretische und auch praktische wissen angeht, bin ich ganz gut vorangekommen. allerdings habe ich zu viele quellen im i-net angeschaut oder gelesen, was viel zeit gekostet hat. inzwischen habe ich diese auf einige wenige seiten reduziert welche zu meiner betriebsweise passen. das hat auch mit dem kurs im lokalen imkerverein zu tun. somit sollte auch dies im kommenden jahr schneller und effektiver sein. was nicht heißt das ich komplett auf schulungen und weiterbildungen verzichten kann. eines der wesentlichen dinge die ich bei den bienen gelernt habe ist, es gibt immer etwas neues und das man sich als imker ständig hinterfragen muss.

abschluss imkerkurs

diese woche war der offiziel letze termin des imker anfängerkurses. ich kann jedem der sich mit diesem thema beschäftigt empfehlen einen solchen kurs zu machen. es gibt zwar sehr viel informationen im i-net oder in büchern welche alle mehr oder weniger gut sind. dies aber zu sortieren und zu entscheiden was wirklich weiter hift, fällt am anfang sehr schwer. durch den kurs bekommt man ein gefühl dafür, was muss wirklich sein und was ist überflüssig.

da man selber nur sehr wenige völker zu betreuen hat (zumindest zu beginn) sind manche tricks und tips zwar gut gemeint, gehen aber über das ziel hinaus. wichtig ist das man irgendwann verstanden hat, welchen bauchladen an werkzeugen man zur verfügung hat und wie diese eingesetzt werden können.

in meinem kurs wurde eine betriebsweise mit zander beuten und rähmchen vermittelt. für ein anderes beutensysteme sieht die arbeitsweise schon wieder ganz anders aus. für meinen teil habe ich zumindest nun ein grundgerüst bzw. ein system gefunden mit dem ich ins kommende bienenjahr gehen kann. ich fühle mich gut gerüstet, wie es allerdings aussieht sollte es zu irgendwelchen extremen kommen, kann ich nicht sagen. ich weis aber das ich zumindest auf das wissen einiger sehr erfahrener profis zurückgreifen kann. zudem werde ich den fortgeschrittenen kurs machen und weitere themen bezogene vorträge in 2016 besuchen.

wie heisst es so schön: frag 3 imker und du erhälst 5 antworten.