Honigernte 2019

Das Honigjahr 2019 war nicht gut. Die erste Ernte des Blütenhonig ist komplett ausgefallen. Der Frühling war nass und kalt und die Bienen konnten kaum fliegen.
Es bestand sogar die Gefahr das die Völker hungern da das Winterfutter bereits zum Großteil entnommen war und kein neuer Nektar eingetragen wurde. Durch zufüttern oder zurückhängen von Futterwaben konnte dies verhindert werden. Allerdings wurden die Völker in ihrer Entwicklung stark gebremst.
Da wir normalerweise zwei mal an unserem lokalen Standort ernten, verlegten wir uns diesmal komplette auf die Sommertracht. Dieser Honig wird Anfang Juli geerntet. Diese Ernte war dann zwar „okay“ trozdem fehlen die Kilos aus dem Frühtracht.

Honigwabe bereit zum entdeckeln

Für den Rapshonig wandern wir mit einem Teil der Völker auf die Alb. Das hat sehr gut funktioniert und wir konnten mit dieser Ernte 2019 zufrieden sein.

365 Tage im Jahr geöffnet

Unabhängig vom Wetter hat unser kleiner Verkaufsschrank das ganze Jahr geöffnet. Zu unseren verschiedenen Honigsorten bieten wir direkt auch unsere 30% Propolis Tinktur an.

Es gibt aber noch mehr Honigshampoo, Bienenwachsbalsam, Lippenstift und verschiedene Liköre können ebenfalls erworben werden.

Einfach klingeln.

Honigernte 2018

Was für ein Hammer Sommer 2018. Temperaturen bis fast 40° und kein Regen, was den einen so richtig freute war für den Imker eher schlecht. Durch die große Trockenheit war die Honigernte eher mau. Die Einträge waren am einen Standort gut bis sehr gut während an unserem zweiten Platz fast nichts rein kam.

In diesem Jahr war es wieder einmal möglich einen Blütenhonig zu ernten, auch wenn der Frühling fast über Nacht kam. Die Völker waren zwar noch nicht stark genug konnten dies aber noch aufholen. Sehr gut war auch die Linde, diese hat geblüht wie schon lange nicht mehr und die Völker haben den Honigraum nochmal gefüllt.

Die Ernte war für uns Anfang Juli vorbei und somit begann die Vorbereitung auf den Winter. In diesem Jahr werden wir bei allen Wirtschaftsvölkern Teilen und Behandeln mit Integrierten tausch der Königinnen durchführen. Der Start hierfür wird eine Woche nach der Honig Ernte sein.

Honigernte 2016

Nach dem die Linde nun auch verblüht ist konnte ich mich an die 2te Ernte des Jahres machen. Drei Tage schlechtes Wetter war ideal, der Honig bestand die Spritz probe und das Refraktometer zeigte 19% Wassergehalt. Ausreichend wenn man man nicht mit dem DIB Glas imkert. Bei der ersten Ernte 2016 habe ich lediglich 10kg ernten können, dass lag vor allem an Volk 4, da es den Honigraum nicht angenommen hatte. Daher wurde dieses auf einen Brutraum mit Honigraum eingeengt. Somit konnten in der Sommertracht zumindest 15kg ausgeschleudert werden. Insgesamt waren es in diesem Jahr 25kg. Das ist zwar unter meinem Ziel von 30-40 kg, ich bin aber trotzdem ganz zufrieden. Der Grund wird wohl gewesen sein, das die Völker insgesamt zu schwach waren und auch für die Ableger einiges an Brutwaben entnommen wurden. In Schulnoten ausgedrückt waren die Völker zwischen befriedigend –  mangelhaft. Der Grundstein für die Stärke der Völker im kommenden Jahren wird in den nächsten Wochen mit der Spätsommerpflege gelegt.

Dieses Jahr wurde zum ersten mal mit der eigenen Honigschleuder geerntet. Ich habe mich für eine einfache 4 Waben tangential Schleuder von Nisala entschieden. Grund war zum einen der Preis und die Möglichkeit später noch auf einen Motor zu wechseln. Die Handhabung war in Ordnung, lediglich in den hohen Drehzahlen schaukelte sich die Schleuder auf. Das lag aber hauptsächlich an den Gummibeine die ich montierte. Das werde ich über den Winter durch etwas anderes ersetzten müssen.  Das reinigen ging leicht von der Hand und

war mit einem lauwarmen Wasserstrahl schnell erledigt. Bestellung und Lieferung war einfach und innerhalb von drei Tagen erledigt. Die Schleuder kam in einer großen Kiste und war hervorragend für den Transport gesichert. Es mussten lediglich die Füße an die Schleuder montiert werden, damit diese einsatzbereit war. Im großen und ganzen bin ich zufrieden und für die Anzahl der Völker in den kommenden Jahre reicht diese aus. Nach dem ersten Jahr würde ich die Schleuder weiterempfehlen.

Ableger, Schwarm und Honig

Das Pfingstwetter wurde durch  polare Kaltluft bestimmt, was bedeutet das die Temperaturen kaum über 10° stiegen und es immer wieder regnete. Für die Flugbienen hieß diese warten und für den Rest – Brutpflege oder umarbeiten der eingelagerten Vorräte.

In den letzten Tagen habe ich an den Wirtschaftsvölkern auf Absperrgitter mit Holzrahmen umgestellt. Der Grund dafür war, dass der Honigraum nicht angenommen wurde. Dies war vor allem bei den beiden starken Völkern der Fall. Bei Volk 2 kam noch hinzu das es einen Honigkranz unterhalb des Absperrgitters angelegt hat. Dieser ist eine natürliche Sperre und verhindert ebenfalls das hochgehen. Hier habe ich zusätzlich noch zwei Honigwaben nach oben gehängt. Bei Volk 3 ist der Honigraum gut besetzt und auch schon einiges ausgebaut und gefüllt. Hier wurde dann lediglich noch ein zweiter Brutraum untergesetzt. Bei Volk 4 tut sich im Honig auch fast gar nichts. Deshalb bin ich aktuell sehr skeptisch, mein Ziel von 40-50 kg Honig in diesem Jahr erreichen zu können. Wahrscheinlich eine Auswirkung der großen Zahl an Ablegern oder der Trachtsituation am Standort, lassen wir uns also erstmal überraschen. Bei der Schwarmkontrolle wurden wenige Spielnäpfchen gefunden und gebrochen. Ein Zwischenbodenableger oder Brutdistanzierung habe ich als Maßnahmen auf dem Schirm, eine Umsetzung aber noch nicht für Nötig empfunden.

In den letzten drei Wochen habe ich die Völker geschröpft und insgesamt fünf Ableger erstellt. Lediglich von dem schwachen Volk 3 habe ich nur einen Ableger gemacht. Ein Teil wurde als Sauglinge gebildet und der Rest direkt mit einer Brutwabe. Alle Ableger sind aktuell in zwei Zargen mit jeweils einem Dreiergitterboden und Trennschieden untergebracht. Hier bleiben diese zumindest für die nächsten vier Wochen. Wenn die neuen Königinnen in  Eilage gehen, gezeichnet werden und ich die Völker mit Milchsäure behandle, werden diese in eigenen Zargen umziehen.
Solange muss ich nun einfach abwarten und hoffen, das alles so klappt wie geplant.